Stefan König ("GZSZ") ~ November 2006

Foto-Galerie:

--

Just4Fun: Deine Rolle des „Sebastian Winter" wurde in den letzten Woche von der Nebenrolle zur Hauptrolle umbesetzt. Wie kam es dazu?
Stefan König: Die Rolle war eigentlich nicht als Hauptrolle vorgesehen, kam aber beim Publikum recht gut an so dass sich RTL dazu entschieden hat einen Hauptcast daraus zu machen! Mich freuts denn ich denke das die Figur "Sebastian" eine Menge Projektionsfläche für interesssante Geschichten bietet! 

Just4Fun: Auf welche spannenden Story's dürfen sich deine Fans demnächst bei GZSZ freuen? Darfst du schon eine Kleinigkeit erzählen?
Stefan: Die Story mit Verena geht noch ein ganzes Stück weiter und wird auf jeden Fall einen spannenden Ausgang haben! Ob Verena und Sebastian ein Paar werden steht im Moment noch nicht fest! Auch wird sich Sebastian wieder Philip und Franzi etwas annähern - ein lustiges Projekt steht auf dem Plan... :) 

Just4fun: Du bist mittlerweile seit September 2005 bei GZSZ zu sehen, werden Kollegen auch zu Freunden? Oder trennt man das strikt?
Stefan: Ja, auf jeden Fall! Bei fast keinen anderen Berufen begegnet man sich mit seinen Kollegen auf so einer emotionalen und intimen Ebene wie bei der Schauspielerei! Da werden Kollegen auch Freunde weil man auch wahnsinnig viel zeit mit einander verbringt! Grade auch für solche Szenen wie si vor wenigen Tagen liefen, der Sex von Sebastian und Verena - hätte ich mich mit Susan nicht gut verstanden, wärene nie so schöne Bilder entstanden! Ich glaube man kann das nicht strikt trennen, dafür ist unser Beruf zu emotional. 

Just4Fun: Du hast einige Theater-Projekt gemacht: „Faust", „Die Welle" oder auch „Pipi Langstrumpf" – was ist der entscheidende Unterschied zur Schauspielerei im Fernsehen?
Stefan: Beim Theater spielt man 2 Stunden eine Rolle die meist sehr weit weg von der eigenen Persönlichkeit ist. Das ist schön und macht sehr viel Spass, da man für diese Zeit seine Rolle wirklich lebt. Beim Fernsehen sind die Charaktere oft näher am Leben aber es werden oft nur kurze Sequenzen gedreht so dass es manchmal sehr schwierig ist auch für eine noch so kurze Szene das richtige Spielgefühl und die richtige Emotion zu finden! 

Just4Fun: Themawechsel, wie gestaltest du deine Freizeit, wenn du nicht für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten" drehen musst?
Stefan: Freizeit ist mein persönliches Unwort des Jahres ;) denn die bleibt leider kaum! Ich treffe mich wenn dann gern mit Freunden, gehe ins Kino, ins Theater, ins Cafe, chille und entspanne zu Hause oder treibe Sport! 

Just4Fun: Du hast einen lustigen „Sammel-Tick", du sammelst Kotztüten aus dem Flugzeug, wie kommt man darauf diese zu sammeln?
Stefan: Keine Ahnung - hat sich mit der Zeit so ergeben! Ich mag die Unterschiedlichen Styles der Airlines! Mittlerweile habe ich schon über 60 verschiedene!

Just4Fun: Stichwort: Girls – Hand aufs Herz – bist du vergeben?
Stefan: Nein! Die richtige ist mir leider noch nicht über den Weg gelaufen...

Just4Fun: Ich habe gelesen, dass du „Botschafter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung" in Plauen bist, wie kam es zu diesem Engagement?
Stefan: Ich habe selbst früher eine Schülerfirma betrieben und wegen den Ereignissen an der Berliner Rütlischule habe ich mich dazu entschlossen, Schüler, Kinder und Jugendliche zu ermutigen! Es ist mir wichtig zu zeigen das es viel gute Ideen und Aktivitäten gibt. Ich wollte mich nicht gegen Gewalt engagieren sondern ein Gegenprojekt kommunizieren! Die DKJS unterstützt Schüler die sich mit einer Firma selbstständig machen wollen und so bereits früh in einen Arbeitsalltag schnuppern können! "Schüler unternehmen was" heißt das Projekt und soll Kinder und Jugendliche anregen Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen und gesellschaftlichen Herausforderungen mutig und einfallsreich zu begegnen! 

Just4Fun: Zum Schluss, was möchtest du allen dort draußen sagen, die dieses Interview lesen?
Stefan: Wenn das Leben euch eine Zitrone schenkt - macht Limonade daraus!